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Entladungsformen

Man unterscheidet zwischen Wolkenblitz (Ladungsausgleich innerhalb einer Wolke) und Erdblitz (Ladungsausgleich zwischen Wolke und Erdboden).

Ein Wolkenblitz hat die sog. Wetterleuchte zur Folge. Man sieht den Blitz selbst nicht und hört den Donner aufgrund der hohen Distanz gar nicht oder nur ganz schwach.

Dabei unterscheidet man:

Negativer Wolke-Wolke-Blitz:

Der Blitz verläuft vom negativen Ladungsgebiet ins positive Ladungsgebiet innerhalb der Wolke.

Positiver Wolke-Wolke-Blitz:

Der Blitz verläuft vom positiven Ladungsgebiet ins negative Ladungsgebiet innerhalb der Wolke.

Bei der Blitzentladung zwischen Wolke und Erdboden gibt es vier Unterscheidungen:

Negativer Wolke-Erde-Blitz:

Der Blitz verläuft vom negativen Ladungsgebiet der Wolke zum positiven Erdboden.

Positiver Wolke-Erde-Blitz:

Der Blitz verläuft vom positiven Ladungsgebiet der Wolke zum negativen Erdboden.

Negativer Erde-Wolke-Blitz:

Der Blitz verläuft vom negativen Erdboden zum positiven Ladungsgebiet der Wolke.

Positiver Erde-Wolke-Blitz:

Der Blitz verläuft vom positiven Erdboden zum negativen Ladungsgebiet der Wolke.

Ca. 90% der Blitze zwischen Wolke und Erde entsprechen dem Negativen Wolke-Erde-Blitz.

Blitze, die von der Erde in Richtung Wolke verlaufen, gehen meist von hohen Gebäuden oder Berggipfeln aus, da dort im Umfeld einen besonders hohe elektrische Ladung besteht.

Ein Erdblitz besitzt durchschnittlich eine Länge von 1 bis 2 km, in den Tropen ca. 2 bis 3 km, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit.
Ein positiver Wolke-Erde-Blitz erreicht Längen bis über 10 km und ein Wolkenblitz ist 5 bis 7 km lang.

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