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Erscheinungsformen des Blitzes

Wolke-Wolke-Blitz: Diese Blitze sind die am häufigsten entstehenden und die ungefährlichsten. Sie erreichen den Erdboden nicht.

Linienblitz: Die häufigste Erscheinungsform eines Erdblitzes. Es bestehen keine Verästelungen. Allerdings können Knoten oder Verschlingungen entstehen.

Flächenblitz: Der Blitzkanal ist in zahlreiche Verästelungen verzweigt.

Perlschnurblitz: Diese Erscheinungsform ist recht selten. Es besteht kein zusammenhängender Blitzkanal, der Blitz zerfällt in einzelne Segmente, die wie aneinander gereihte Perlen aussehen.

Kugelblitz: Diese Erscheinung ist ein schon lange angezweifeltes Phänomen. Auf den nur wenig vorhandenen Fotos, ist nichts Eindeutiges zu erkennen. Augenzeugen berichten meist über ca. 20cm große Leuchtkugeln, die scheinbar unterschiedliche Färbungen besitzen können. Meistens sind sie rötlicher Farbe, aber es wurden auch schon blaue, grüne und gelbe Objekte gesichtet. Er bleibt zwischen 2 und 8 Sekunden bestehen, selten auch für 30 Sekunden. Sie werden als schwebend oder am Boden rollend beschrieben und können angeblich auch Wände und Fenster unbeschadet durchdringen. Auch von begleitenden Zischgeräuschen wurde berichtet.

Wetterleuchte: Der Blitz selbst ist nicht zu sehen, nur dessen Widerschein. Der Blitz entlädt sich dabei innerhalb von Wolken oder das Gewitter ist weiter entfernt.

Elmsfeuer: Dabei handelt es sich um eine Funkenentladung an hohen Gegenständen, wie z.B. Kirchturmspitzen, Schiffsmasten, Bergspitzen oder Flugzeugen. Das Elmsfeuer tritt nur selten auf, jedoch besteht höchste Gefahr eines Blitzschlages, falls es auftaucht.

Kobold: So wird ein Blitz bezeichnet, der bei einem Gewitter oberhalb der Wolken in die Höhe schlägt. Sie können die unterschiedlichsten Formen annehmen und sind meist rötlich.

Elfe: Es handelt sich um Blitzentladungen über großen Gewitterwolken, die Gase in der Atmosphäre erleuchten. Sie treten als rötlicher Ring auf.



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Entstehung elektrischer Ladung in der Gewitterwolke

Starke Sonneneinstrahlung erwärmt die Luft und lässt somit viel Wasser verdunsten, deshalb entstehen Gewitter vor allem im Sommer. Zieht dann eine Kaltfront auf, schiebt sich die kalte Luft unter die feuchtwarme und diese steigt nach oben. Dabei kondensiert der Wasserdampf und Quellwolken (Cumulus) entstehen. Diese wiederum können zu Gewitterwolken (Cumulonimbus) anwachsen. In der Gewitterwolke herrschen starke Aufwinde, die kleine Regentropfen und Eisteilchen immer wieder nach oben tragen und daran hindern aus der Wolke nach unten zu fallen. Diese gefrieren und neues Eis entsteht. Irgendwann sind diese Eisteile so schwer, dass sie von den Aufwinden nicht mehr oben gehalten werden können. Dann fallen sie in Form von Graupel in den unteren Teil der Wolke.

Dabei kollidieren sie mit noch kleinen Regentropfen und Eisteilchen. Es findet ein Ladungsaustausch statt. Die kleinen Teilchen geben Elektronen an die großen Teilchen und die Großen geben Protonen an die Kleinen ab. Die nun positiv geladenen kleinen Teilchen befinden sich im oberen Bereich der Wolke, die negativen großen Teile im Unteren.

Zwischen diesen beiden unterschiedlich geladenen Bereichen entsteht Spannung, die sich in Form eines Blitzes entlädt.

Eine sichtbare Blitzentladung beginnt mit einem unsichtbaren Leitblitz.
Dieser schafft einen elektrisch leitenden Blitzkanal, in dem dann der eigentliche Blitz, der sichtbare Hauptblitz, fließt.

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