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…der Erfinder des Blitzableiters

Der Amerikaner Benjamin Franklin war ein wichtiger Erfinder und Naturwissenschaftler des 18. Jahrhunderts.

Er beschäftigte sich intensiv mit dem Phänomen des Gewitters und fand 1752 heraus, dass ein Blitz eine elektrische Entladung ist, die sich wissenschaftlich belegen lässt. Um dies zu beweisen führte er

sein „Drachenexperiment“ durch. Dabei ließ er einen Drachen aus Seide, der mit einem dünnen Draht verbunden war, direkt unter einer Gewitterwolke aufsteigen. Am Ende dieses Drahtes war ein Schlüssel befestigt, von dem nach einiger Zeit Entladungsfunken auf Franklins Hand übersprangen.

Heute wissen wir, dass bei diesem Experiment weitaus Schlimmeres hätte passieren können.
Denn hätte ein Blitz in den Drachen eingeschlagen, wäre dieser Versuch für Franklin tödlich ausgegangen.
Benjamin Franklin befasste sich dann mit der Vermeidung von Blitzeinschlägen und entwickelte kurze Zeit später Blitzableiter in Form von Eisenstangen, die auf oder neben Gebäuden angebracht, die Blitze abfingen und in den Boden leiteten. Er gilt zwar als Erfinder des Blitzableiters, aber schon vor mehr als 3.000 Jahren, zur Zeit der Pharaonen, sollen an Tempeln vergoldete Masten angebracht worden sein um vor Blitzeinschlag zu schützen.

Noch im 19. Jahrhundert starben ca. 300 Menschen jährlich, da sie vom Blitz getroffen wurden. Zu dieser Zeit arbeitet die meisten Menschen im Freien und konnten sich bei einem Gewitter kaum

schützen. Da sich diese Lebenssituation stetig änderte, verringerte sich auch die Zahl der Todesopfer aufgrund von Blitzeinschlägen. In Deutschland sterben noch ca. 10 Menschen jährlich aufgrund eines Blitzeinschlages.

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